Donnerstag, 15. Februar 2018

wozu Ärger manchmal gut ist...

Während meiner Zwangspause mit dem gebrochenen Bein bis jetzt habe ich mein Zimmer mal wieder sträflich vernachlässigt. Da es im ersten Stock liegt, habe ich mir oft nur kurz ein Projekt gegriffen und mich wieder aufs Sofa verzogen. Und demensprechend chaotisch sieht es dort jetzt aus...


So schlimm, dass selbst das Bild Kopf steht...tut mir leid, ich kriege es nicht richtig hin. Doch hier seht Ihr das übervolle Bücherregal, und zwei Körbe mit Spendenwolle, die bunt durcheinander liegt. Darüber zig Ufos...


  der übervolle WollschrankHilfe, auch dieses Bild steht Kopf....


und der nicht nutzbare Sessel...

So kann es ja nicht weitergehen. Also habe ich die Ärmel hochgekrempelt und schon die ganze Woche nach dem Besuch meiner Freundin gemistet, geputzt und neu eingeräumt

Zu meiner Schande habe ich auch fertige Grannys einer lieben Handarbeitsfreundin gefunden, die nur noch zusammengehäkelt werden wollten. Die habe ich gleich in Angriff genommen und fertig gemacht.


Frisch gewaschen gehen diese morgen zu Ariane nach Wien und werden sicher mit lieben Pferdchen versehen.

Und ich mache mich weiter ans Aufräumen...

Ach ja, wollt Ihr wissen, was schon rausgeflogen ist:

28 Bücher (verschenkt an Freunde und ein Büchercafe)
1 weißer Korb (kaputt, zum Recycling)
300 g. vergilbte Wolle (taugt nur für Müll)
1 große Tüte dicke Wolle (zum Basteln für die Kernzeitbetreuung)

Tschakaaaaaa.....

Montag, 12. Februar 2018

Geht gar nicht!...

...stimmt, liebe Freundin! Es geht gar nicht, dass Du nach 6 Jahren mal zu mir zu Besuch kommst, meine aktuelle Kniedecke für die Rollikinder anschaust und so urteilst. Du weißt doch, wie wichtig mir die Aktion mit den Kindern im Lichtblickhof ist. Du hast mit mir zusammen schon so viele dunkle Stunden durchlebt und bist auch immer froh, wenn Du etwas findest, was Dir Freude bereitet. Nein, liebe Freundin, da sagt man so etwas wie: schön, aber nicht mein Geschmack....

Tja, so war ich einige Tage im Kopf mit dieser Aussage beschäftigt und hatte die Decke in die Ecke gepfeffert. Nun möchte ich Euch zeigen, welche Decke ihrer Meinung nach "gar nicht geht"...


Erst fand ich dann die Decke blöd, mittlerweile meine Freundin, lach...schließlich ist das Spendenwolle, und die gibts halt nicht immer in den Wunschfarben. Doch ich bin mir sicher, dass Ariane ein bezauberndes Pferdchen darauf anbringen wird, und dass es ein Kind gibt, das genau diese Decke liebt!

Dieses Jahr mache ich ja "Diät", und im Rahmen der Wolldiät habe ich mir alle Knäuel dieser Wollqualität herausgesucht. Die Wolle ist ca. 40 Jahre alt, und ich habe sie aus verschiedenen Spendensäcken bekommen. Anscheinend gab es nur vier Farben: hellbrau, rosa, braun und grün....Für uns heute gar nicht mehr vorstellbar, oder?

Die restlichen Knäuelchen reichen nicht mehr für eine Decke, bald seht Ihr, was ich noch daraus gemacht habe. Auf alle Fälle ist diese Wolle aufgebraucht. Ich bin stolz, denn so geht die Wolldiät wirklich voran!

 




So, laßt Euch nicht durch unüberlegte Kommentare anderer Menschen drausbringen! Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und über Geschmack läßt sich nicht streiten! 


Sonntag, 4. Februar 2018

Alles muss raus!

... damit Luft und Ideen wieder Einzug halten können....

Die letzten Wochen habe ich viel Zeit damit verbracht, andere tolle Blogs anzuschauen und mich nach Mitmachaktionen umzuschauen. Ich sage Euch, es lohnt sich! So tolle Aktionen werden von anderen Bloggerinnen angeregt, da muss ich einfach mitmachen.

Dieses Jahr steht bei mir daher eindeutig unter dem Motto "Diät". Wolldiät, Stoffdiät, Besitzdiät und vielleicht fallen auch ein paar Kilos, lach...

Eine der tollen Aktionen dabei ist die, sich in einem Jahr von 1000 Dingen zu trennen. Na, da bin ich doch dabei. Und als erstes habe ich mir dabei meinen "Arbeitsplatz", die Speisekammer und Küche vorgenommen. Seht selbst, wie nötig ein Aufräumen ist:

 Überall wird nur noch gestapelt, und nicht sinnvoll untergebracht. Zig Sachen sind sicher schon abgelaufen oder werden nie genutzt...
Wer soll bei solch einer Unordnung noch einen Plan über die Vorräte haben?
Also, ran an die Sache und Fach für Fach aufgeräumt und aussortiert. 

Hier seht Ihr die ersten Dinge, die den Haushalt verlassen. Doch was tun damit? Ab in den Müll?

Natürlich nicht! Nur das ranzige Öl kommt in die Tonne. Und der Rest an Teevorräten wird zwischen zwei Freundinnen aufgeteilt, je nach Geschmack der beiden. Und so sind zwei Stunden später alle Dinge raus aus dem Haushalt, Freundinnen glücklich und ich erleichtert.

Ach ja, die Aktion der ersten Tage hat mich so motiviert, dass ich auch kurze Wartezeiten beim Kochen zum Misten nutze. So haben mich schon vier Kochzeitschriften und eine Buchstütze verlassen. Natürlich auch wieder weitergegeben an eine Freundin, die immer auf der Suche nach neuen Rezepten ist. 

Tja, so kann es weitergehen, was denkt Ihr?

Einen schönen Tag wünscht Euch Ivana

PS: natürlich zeige ich nach kompletter Entrümpelung noch Bilder der aufgeräumten Speisekammer!

Mittwoch, 17. Januar 2018

Sie sind gelandet!..

... könnte man meinen, wenn man meine Handarbeitsschränke anschaut. Überall Ufos, unfertige Objekte. 

Ich weiß gar nicht, wie ich es immer wieder schaffe, sooo viel anzufangen und nicht fertig zu machen.... ich merke nur, dass ich ganz unruhig werde, wenn meine Depressionen wieder zuschlagen. Anscheinend versuche ich dann, mit vermehrter Handarbeit gegen die lähmende Leere anzugehen.

Doch es ist müßig, darüber nachzudenken, oder?! Viel wichtiger ist mir in diesem Jahr nämlich etwas ganz anderes, nämlich eine Konsumdiät.

Überall im Haus sind viel zu viele Gegenstände, die wir nicht mehr brauchen. Die Schränke quellen über mit Kosmetik, Putz- und Lebensmitteln und natürlich: mit Wolle und Stoffen.

Und da ich dieses Jahr einiges in meinem Leben ändern möchte, werde ich diesen Überfluss versuchen abzubauen. Doch keine Angst: deswegen geht die Wirtschaft nicht bankrott, lach. Ich habe nämlich vor, die entstehende Leere mit wenigen aber schönen Dingen aufzufüllen, also auch mit schöner Wolle und Stoffen.

Mein erstes Projekt, das Leeren der Sockenwollschublade, kommt gut voran. Diese zwei Ufos wurden in den letzten Tagen fertig:









Fertig war jeweils ein Socken, und der zweite angefangen....o Mann, warum habe ich die zweiten nicht gleich gestrickt? Ganz einfach: die Socken aus der nächsten Wolle könnten ja besser aussehen! Ja, ne, is klar... Doch da es sich um Spendenwolle handelt, darf das keine Rolle spielen. Ich will versuchen, aus JEDER Wollspende möglichst schöne Socken zu stricken. 

Weiter gehts dann an die Ufos im Häkelschrank. Ich mache gern zwischendurch Grannys, denn man kann einfach ein bisschen Zeit zum häkeln nutzen, und findet immer wieder den Anschluss. Doch auch hier: zig angefangene Projekte. Um Euch nicht zu langweilen, ich habe alle Taschenrohlinge für die Aktionen von Ariane im Handarbeitsforum zusammengestellt und mir vorgenommen, jetzt mal alle Applis zu häkeln. So sieht das Projekt aus:








Ihr seht, es sind nicht grade wenig...

So, nicht dass Ihr denkt, ich habe meine vorherigen Projekte vergessen und mache doch wieder nix für mich. Weit gefehlt: ich habe noch Wolle besorgt, und nun gehts los!

Ich wünsche Euch nun auch viel Energie beim Umsetzen Eurer Projekte, bin mal gespannt, was Ihr so zeigt in diesem Jahr!

Montag, 8. Januar 2018

der Groschen ist gefallen...

....na ja, hat auch lange genug gedauert.

Welcher Groschen denn, wollt Ihr wissen? Tja, das ist gar nicht so einfach zu erklären.

Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich seit 2011 leider wegen starker Depressionen in Frühpension. Anderen habe ich immer erzählt, wenn man krank sei und nicht arbeiten könne, stehe einem eben die Pension zu, basta. Doch als ich selbst betroffen wurde, stellte sich ein ganz anderes Gefühl ein.

Für mich war die Arbeit immer wichtig, und es hat mir große Freude gemacht. Ich hatte immer viel mit Menschen zu tun, und konnte diesen beratend zur Seite stehen. Wie sehr ein Mensch sich durch Arbeit definiert, hätte ich aber nie geglaubt.

Plötzlich zu Hause zu sitzen und dennoch Geld zu bekommen, hat mich all die Jahre schwer belastet. Geld fürs Nichtstun, nicht für mich...Natürlich weiß ich vom Verstand her, dass meine Krankheit mich tatsächlich so einschränkt, dass an eine Arbeit, nicht mal Teilzeit, noch zu denken ist. Ich habe weder die Energie noch kommt im Kopf viel raus. Nur Panik und Überforderung.

Und anstatt froh zu sein, dass ich finanziell versorgt bin, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Das habe ich mit viel sozialer Arbeit, insbesondere auch bei den Handarbeiten übertüncht. Ich glaube, ich habe in diesen Jahren keine fünf Sachen für mich selbst gemacht....

Doch in den letzten Tagen hat es klick gemacht. Kann die Segnung einer finanziellen Sicherung annehmen und will Freude darin entwickeln, nun auch Sachen für MICH zu werkeln. Schließlich habe ich mir mein Schicksal und meine Krankheit nicht ausgesucht. Die Welt ist nicht gerecht, und ich darf dennoch Freude an meinem Leben haben.

Und so habe ich die letzten Tage diverse Blogs angesehen und für mich so tolle Aktionen gefunden, die ich 2018 umsetzen möchte. Näheres zeige ich Euch in den nächsten Posts.

Natürlich werde ich auch weiterhin für die Aktionen im Handarbeitsforum handarbeiten, denn das ist sehr befriedigen. Und manchmal sagt mein Kopf auch nur ja zu einfachen Sachen...

Hier seht Ihr die Socken, die zwischen den Jahren entstanden sind. Gestrickt mit Spendenwolle, und dem guten Gefühl, dass wieder Grund in meine Sockenwollschublade kommt.



Diese wandern wieder ins Kistchen für die Obdachlosenhilfe und schenken den Empfängern hoffentlich einen Moment des sich geliebt fühlens...

So, und nun gehe ich aufräumen...

Freitag, 22. Dezember 2017

nach dem Entspannungsbad...

... kann ich jetzt endlich mal was Neues zeigen. Ich will ja meine Sockenwollschublade leeren, und hier gehts los:

Es sind Socken, bei denen ich die Wollreste nach dieser Anleitung verblendet habe. Sie gefallen mir schon recht gut, aber sie könnten noch freundlicher und bunter sein. Nur leider sind meine Reste sehr konservativ, und da ist nicht viel mit bunt. Doch die nächsten nach der Anleitung sind schon auf den Nadeln.


Diese Socken sind in meiner derzeitigen Lieblingsfarbe Grün gestrickt. Manchmal muss es eben eine bestimmte Farbe sein, lach...

Beide Paare wandern ins Spendenkörbchen.

Und auch mein erdachtes Projekt mit vier Sets für die Obdachlosenhilfe hat Zuwachs bekommen. Hier seht Ihr den Schal nach der Anleitung Christian´s Scarf .


So, jetzt beginnen für mich ruhige Tage mit meiner Familie und den Tieren. Ich freue mich sehr darauf.

Auch Euch wünsche ich schöne Weihnachten. Denkt daran, dass wir die Geburt Jesu feiern, des Sohns Gottes, der geboren wurde, um uns alle zu retten und mit Gott zu versöhnen. Welch schöneres Fest könnten wir symbolisch feiern?...

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Lieblingsfarben oder...

... meine schnelle Mutter.

Nach vielem Stricken hatte ich mal wieder Lust auf Häkeln, und das in meinen Lieblingsfarben. Mein Wollvorrat ergab viel Türkis-Blau-Töne, und so gings ran an die Nadel!


Da irgendwie all unsere Jutetaschen Beine bekommen haben, habe ich mich an Einkaufsnetzen versucht. Es macht großen Spaß und ist eine Tätigkeit für Wartezeiten, denn zig Luftmaschen werden aneinandergereicht. Doch so habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Vorräte abgebaut und schicke Taschen zum Einkaufen.

Gleichzeitig wurde im Handarbeitsforum von Ariane eine tolle Anleitung einen Häkelschal eingestellt. Den musste ich auch haben, und nutzte dazu ebenfalls vorhandene Baumwolle. Und das kam dabei heraus:


Er gefällt mir super, und ist nur so lange, dass ich ihn einfach um den Hals legen kann. Da ich selbst genügend Vorbau habe, brauche ich da nicht auch noch Masse...

Tja, und dann....

... dann kam Mutti! Und konnte alles brauchen. Na ja, und was macht man lieber, als der Mutti eine Freude? So blieb mir nur ein Häkelnetz übrig, das ich mittlerweile schon viel in Gebrauch habe..